Homo homini ovis

Gedanken zu Menschen, Schafen und menschlichen Schafen

Von Tobias Illing

Für Hans-Peter Ecker zum 60. Geburtstag

Vorurteilsüberlegungen

Ovis orientalis aries, aus der Familie der Bovidae und Unterfamilie der Capridae, leistet dem Menschen wohl seit etwa 10.000 Jahren beste Gesellschaft. Die geselligen, gehörnten und wolligen Tiere haben es dabei nicht nur zum Pelz- und Fleischlieferanten gebracht, sondern sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und Genügsamkeit auch einen Platz unter den weltweit verbreitetsten und beliebtesten Haustieren erobert. Und wie so häufig nutzt der Mensch sein liebes Vieh nicht nur für Genuss und Kleidung, sondern auch als Abbild seiner eigenen Unzulänglichkeiten. Das Schaf muss daher – ganz im Wortsinn – als Sündenbock für Dummheit, Feigheit oder Ängstlichkeit herhalten.

Dabei haben die geselligen Paarhufer diese himmelschreiende Ungerechtigkeit nun wirklich nicht verdient. Mal abgesehen von ihrer wirtschaftlichen Bedeutung – allein auf Europas Weiden blöken wohl noch rund 60 Millionen Schafe – helfen sie vielerorts bei der Sicherung von Deichen und Heidegebieten, die ohne regelmäßiges Abgrasen wohl rasch der Verbuschung anheimfallen würden. Übrigens hätte mancherorts eine organisierte Rebellion der Schafe sicherlich üble Folgen, etwa in Neuseeland, wo die Schafe mit einer zahlenmäßigen Überlegenheit von 10:1 rechnen könnten.

Nicht nur das: In Cambridge fanden Forscher im Jahr 2004 heraus, dass sich Schafe über 50 Gesichter von Artgenossen auch über längere Zeiträume hinaus merken konnten und sich so durch in den Ställen aufgehängte Portraits deutlich ruhiger halten ließen (vgl. Da Costa et al. 2004), und die BBC berichtete im gleichen Jahr von einer Herde, die gemeinsam einen etwa drei Meter breiten Rost überwand, indem sie auf dem Rücken darüber rutschte. Die sprichwörtliche Dummheit der Schafe, die sogar Tierforscherguru Alfred Brehm postulierte, kann damit als widerlegt gelten.

Wie der Mensch das Schaf betrachtet …

Dennoch hat sich im Laufe der menschlichen und schaflichen Kulturgeschichte eine Tradition von Metaphern etabliert, die zumeist zulasten der wolligen Vierbeiner geht. Wer sein Gegenüber ein Schaf schilt, verdächtigt es der Ängstlichkeit und Feigheit, einen Schafskopf zieren weniger Hörner als vielmehr seine Einfalt und das oft Lämmchen genannte junge Mädchen ist wohl eher naiv denn flauschig. Besonders prominent ist das gern „schwarze Schaf“ genannte von Normen und Konventionen abweichende Familienmitglied. In Leonie Swanns Schafsstudie Glennkill ist das schwarze Schaf Othello einer der tapfersten Helden, sucht man jedoch andernorts weiter, findet man zwar eine beeindruckende Liste unangenehmer humanoider Zeitgenossen, jedoch kaum Heroen – schon gar keine vierbeinigen.

Die Ergebnisliste lässt zudem vermuten, dass der Papst und andere kirchliche Würdenträger sich nicht etwa ein Zubrot auf Wiesen und Weiden verdienen, sondern dass sich hier eine weitere Schafsmetapher verbirgt. Tatsächlich finden sich in wohl keinem anderen Text derartig viele Schafe, Lämmer, Herden und gute Hirten, wie in der Bibel.[1] Das Schaf wird hier zur Personifikation der Gläubigen, die von Gott als Hirten geführt und in seine Herde aufgenommen werden. Schon im Alten Testament wimmelt es von Paarhufern, als Herden- und Nutztiere, am häufigsten wohl im Buch Levitikus als vielseitig verwendbares Opfertier, woran sich im Neuen Testament dann die Darstellung Christi als „Lamm Gottes“ anschließt, das von den Menschen zur Schlachtbank geführt wird und mit seiner Opferung die Sünden der Menschen büßt.[2]

Opfertier, Herdentier, Gläubiger – der Charakter des Schafs in der Bibel ist ebenso wie in der allgemeinen Sprachtradition demütig, reuig, folgsam und friedfertig.[3] Schon Abel war als unterlegener (und später toter) Bruder nur Hirte und damit ein sinnbildlicher Inbegriff der Friedfertigkeit – der sich später ebenso in der Schäferdichtung der Renaissance wiederfindet (wenngleich mit deutlich amouröserem Hintergrund). Nicht zuletzt eignen sich Schafherden auch ganz vortrefflich, um fragwürdig idyllische Kleinstadtimpressionen zu dekorieren, wie es beispielsweise Arno Schmidt in Das steinerne Herz trefflich-ironisch exemplifiziert.[4]

Erstaunlicherweise steht allein der Widder diesem friedfertigen Bild diametral entgegen. Er ist schon in vorchristlicher Zeit wohl auch deshalb ein beliebtes Opfertier, weil er für Fruchtbarkeit, rohe Kraft und Potenz steht. Seine gewundenen Hörner und seine Neigung zu Zweikämpfen animieren die Menschen in den Alpentälern bis heute dazu, ihm nachzueifern und ihre eigene Kraft in traditionsreichen Raufereien unter Beweis zu stellen (vgl. Haid 2010, 48ff.). Dass auch der Teufel oder seine Helferlein in ihren zahlreichen Inkarnationen recht häufig mit Insignien des Widders geschmückt sind, hängt wohl auch mit jenen kämpferischen und potenzstrotzenden Zuschreibungen zusammen.

Werden Schafe nicht als Metapher genutzt, sondern tatsächlich gehalten, so geben sie ganz vortreffliche Nutztiere ab. Ihre Wolle wärmt, während ihr Fleisch und ihre Milch vorzüglich schmecken. Große Herden halten Wiesen kurz und Heiden buschfrei, sie mähen und düngen zur gleichen Zeit und sind – wie bereits erwähnt – ganz hervorragend dazu geeignet, Deichanlagen festzutreten.

Darüber hinaus nutzt der Mensch das Schaf zu seiner Unterhaltung. Dank der Filmindustrie lassen sich Schafe als minderintelligente Horde nunmehr auch von Schweinen hüten, was dem allgemeinen Schafsbild in Forschung und Gesellschaft sicherlich nicht zuträglich war. Zum Glück gibt es Ausnahmen, etwa das Knetschaf Shaun und seine Herde, die durch ihre cleveren Auseinandersetzungen mit den drei fiesen Schweinen – welche sich für gleicher halten als den Rest der Tiere – durchaus eine Lanze für das Image der Schafe brechen. Zudem sollte auch erwähnt werden, dass einer der bisher erfolgreichsten (menschlichen) Spielfilme immerhin einige ungewohnt stille Lämmer im Titel führt.

… und anders herum.

Leider ist es dem Autor dieser Zeilen und weiten Teilen der seriösen Forschung bisher nicht vergönnt, Lautäußerungen von Tieren so sinnfällig zu interpretieren, wie es angeblich einem gewissen Dr. John Dolittle möglich ist. Auch andere Berichte, etwa von Herren, die mit Pferden tuscheln, konnten bisher noch nicht verifiziert und für die Tierforschung genutzt werden. Möglicherweise bietet sich hier für die Cultural Animal Studies noch ein weites, durch Verbindungen zur Linguistik und Zoologie stark interdisziplinäres Arbeitsfeld. Immerhin ist die Sprache, Aristoteles zufolge, Voraussetzung für den menschlichen Aufstieg vom zōon logon echon zum zōon politicon – ein in der Philosophie wiederholt angeführtes Merkmal in der auch von Adorno, Horkheimer oder Derrida gepflegten Distinktion zwischen „Mensch“ und „Tier“ (vgl. Chimaira 2011, S. 8f.).

Im Rahmen dieser Überlegungen müssen daher andere Quellen erschlossen werden, um die Betrachtungsweise humanoider Verhaltensweisen aus dem Blickwinkel ovidae zu verstehen. Wir greifen daher beherzt zum bereits erwähnten Œuvre der heute in Berlin ansässigen Autorin Leonie Swann. Mit Glennkill und Garou liegen bereits zwei beeindruckende Feldstudien auf dem Bereich der Wolltierkommunikation vor, die tiefe Einblicke in Psychologie und Sozialverhalten von Schafen ermöglichen.

Betrachtet man diese Studien genauer, wird rasch klar, weshalb sich die Vorstellung der zufriedenen, gelegentlich ängstlichen und im Allgemeinen eher einfachen Schafe derart in den Augen der Menschen gefestigt hat. Tarnung ist auch im Schafsreich alles, ähnlich wie viele andere Tiere geht es ihnen nicht darum, die Aufmerksamkeit der Menschen zu erheischen, sondern das Zusammenleben so angenehm wie möglich zu gestalten und dabei möglichst wenig – durch Schur, Schwanzkupierung oder gar Tierärzte – belästigt zu werden.

Daher zeige sich die Intelligenz von Miss Maple, dem klügsten Tier der von Swann untersuchten Herde, auch nicht daran, dass es beim regelmäßig im „Mad Boar“[5] veranstalteten Spektakulum zum klügsten Schaf von Glennkill gewählt werde, sondern dass Miss Maple daran gar nicht erst teilnehme. Die von Tabakqualm und Menschengestank gesättigte Veranstaltung führe schließlich zu einem „cleveren“ Image, welches das betroffene Schaf in den Augen des Schäfers lediglich zum Hauptverdächtigen bei allerlei Merkwürdigkeiten (etwa verschwundenen Käsebroten) der Zukunft mache (vgl. Swann 2005, S. 12). Schafe versuchen also bewusst, das ihnen von den Menschen zugedachte Image vom friedlich grasenden Wolltier aufrecht zu erhalten. Ein Phänomen, das auch von Swann an zahlreichen Stellen ihrer Untersuchung erwähnt wird, etwa wenn die Schafe „unauffällig“, „kühn“ oder „beiläufig“ in die Nähe der Menschen weiden, um deren Gespräche zu belauschen.[6]

Einen weiteren Überschneidungspunkt in den kommunikativen Beziehungen zwischen Menschen und Schafen findet Swann im Verhältnis der Vierbeiner zur Religion der Menschen, im konkreten Fall der christlichen, vermutlich katholischen. Das religiöse Weltbild der Schafe unterscheidet sich von jenem der Menschen deutlich, zeigt in seiner Weltsicht jedoch auffällige Parallelen. So sind Schafe nach Swann überzeugt, dass Menschen keine Seele besitzen – eine Sichtweise, die sich umgekehrt auch bei vielen zutiefst religiösen Menschen findet. Vom Buddhismus und seiner Lehre des ewigen Kreislaufes der Wiedergeburt einmal abgesehen gehen die restlichen sogenannten Weltreligionen zwar vereinzelt davon aus, dass Tiere eine Seele hätten, diese aber bei der unvermeidlichen Einkehr in das wie auch immer geartete Jenseits keine Rolle spielen werde. Auch auf Schafsseite zeigt sich diese exklusive Weltsicht: „Menschen haben keine Seele. […] Jedes Lamm weiß, dass die Seele im Geruchssinn liegt. Und die Menschen können nicht gut riechen.“ (Ebd., S. 26)

Allenfalls könnten sie, ihrem schlechten Geruchssinn adäquat, eine sehr kleine Seele haben. Dementsprechend groß ist das Unverständnis der Schafe über die Größe der örtlichen Kirche. Wozu brauchen die Menschen ein so großes Haus, wo sie doch nur so kleine Seelen haben? (Zumindest verehren sie ein Lamm. Immerhin.) Überhaupt ist das Verhalten der Versuchsherde in Glennkill gegenüber dem örtlichen Pfarrer von großem Interesse für diese Untersuchung. Da den Schafen der Begriff eines transzendenten und omnipotenten „Gott“ fremd ist, fällt ihnen die Zuordnung jenes vagen Namens zu einer der real-humanoiden Personen schwer. Infolgedessen setzen sie den Pfarrer pars pro toto mit Gott und verweisen damit gleichsam auf dessen irdische Stellvertreterrolle. Damit einher geht die Entlarvung der Wirkungslosigkeit jener Anmaßung, als Mensch Stellvertreter einer sich selbst zum Herrn über die gesamte Welt ernennenden, übernatürlichen Wesenheit zu sein.

Anlass für Swanns Untersuchung war der gewaltsame Tod des Schäfers der untersuchten Herde. Infolgedessen kam es während ihrer Studien zu gehäuften Konfrontationen zwischen der Herde und dem Pfarrer, bei denen sich immer wieder eine offenkundige Animosität zeigte. Es spricht in diesem Falle nicht für die religiöse Autorität des Pfarrers, dass er als derjenige, der von Berufes wegen als Hirte einer Herde bezeichnet wird, als einziger keinen positiven Einfluss auf die tatsächliche Herde auszuüben vermochte: „Er ist ein Hirte‘, widersprach Heide. ‚Ein sehr schlechter Hirte, viel schlechter als George.“ (Ebd., 37) Bei den Schafen erntete er nichts als Unverständnis, auch seine Schuldzuschreibungen an Satan fruchteten bei ihnen wenig, schließlich sei Satan lediglich „ein betagter Esel, der manchmal auf der Nachbarwiese weidete und gelegentlich markerschütternde Schreie ausstieß.“ (Ebd., 57)

Die Mehrzahl der restlichen am Versuch mit der Schafsherde in Glennkill beteiligten Menschen wurde von den Tieren entsprechend ihrer Verhaltensweisen charakterisiert („barmherzige Beth“ [ebd., 49], „Harry der Sünder“ [ebd., 48]). Eine für den Entwicklungsprozess der Sozialstrukturen innerhalb der Herde sowie der Persönlichkeit eines einzelnen Widders (des schwarzen Vierhorn-Hebrideans Othello) wichtige Figur ist lediglich noch ein namenloser Clown, der zum Zeitpunkt der Untersuchungen jedoch nicht mehr in direktem Kontakt mit der Herde stand. Bevor Othello zur Herde stieß, wurde er in einem Zoo gehalten und dort von einem Clown terrorisiert, dessen gewalttätig-sadistische Eskapaden in der Psyche des Widders bleibende Spuren hinterlassen haben. Swann verknüpft diese Hintergrundinformationen in ihren Untersuchungen geschickt zu einer subtilen Kritik am Wesen von Zoos und Zirkusarenen, die dem zahlenden Besucher das gezähmt-domestizierte (und in Wahrheit versklavte) Fremde zur Schau stellen (vgl. Eitler 2009, 216). Der Clown ist hierbei jener Mittler, der, ähnlich den menschlichen Kolonialherren, über dem dargestellten Objekt steht und es beliebig zu dressieren, quälen oder erlösen vermag. Othello gelang es, sich aus den Fängen des Clowns zu befreien und Teil der Herde zu werden – ein Musterbeispiel sowohl für gelungene Selbstemanzipation von speziesistisch-kolonialistischer Fremdherschaft wie auch erfolgreicher Integration in die äußerst heterogene Schafgemeinschaft Glennkills.

Und untereinander?

Diese Betrachtung paarhufiger Verhaltensweisen und deren menschlicher Umdeutung soll in aller gebotenen Kürze mit einem Ausblick auf die inneranimalische Kommunikation enden. Insbesondere Swanns 2010 entstandene Feldstudie Garou zeigt zahlreiche Ansatzpunkte für engagierte Projekte, etwa zur artübergreifenden Kommunikation zwischen Schafen und Ziegen. So wäre beispielsweise die Frage eine Untersuchung wert, woher die herablassende Haltung der Schafe gegenüber den Ziegen rührt, die für weitestgehend verrückt gehalten werden (vgl. Swann 2010, 113f.). Für den außenstehenden Betrachter ist dies durchaus schwierig nachzuvollziehen, kommentieren die Ziegen doch beispielsweise den durch herbstliche Regenschauer verschlimmerten Zustand der Weide lakonisch mit „Panta rhei.“ (Ebd., 21)

Weitere Anknüpfungspunkte sind zahlreich und vielseitig. Dem geneigten Leser sei die Lektüre der umfangreichen Studien Leonie Swanns wärmstens ans Herz gelegt. Sie sind ein hervorragender Beitrag zur Verbesserung des schafspezifischen Mensch-Tier-Verhältnisses und ermöglichen einen zweiten Blick auf manche wollige Herde, die auf den ersten lediglich träge und unbeteiligt daher weidet.

Literatur

Arbeitskreis Chimaira: Eine Einführung in gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse und Human-Animal-Studies. In: Human-Animal Studies. Über die gesellschaftliche Natur von Mensch-Tier-Verhältnissen. Hg. v. Cimaira Arbeitskreis für Human-Animal-Studies. Bielefeld 2011, S. 7-42.

BBC News: Crafty sheep conquer cattle grids, erschienen am 30.07.2004, zuletzt abgerufen am 22.03.2013.

Da Costa, Ana P., Andrea E. Leigh, Mei-See Man und Keith M. Kendrick: Face pictures reduce behavioral, autonomic, endocrine and neural indices of stress and fear in sheep. In: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 271 (2004), S. 2077-2084.

Eitler, Pascal: In tierischer Gesellschaft. Ein Literaturbericht zum Mensch-Tier-Verhältnis im 19. und 20. Jahrhundert. In: Neue Politische Literatur 54 (2009), S. 207-224.

Haid, Hans: Das Schaf. Eine Kulturgeschichte. Wien u.a. 2010.

Schmidt, Arno: Das steinerne Herz. Frankfurt a.M. 1967.

Swann, Leonie: Garou. Ein Schaf-Thriller. München 2010.

Swann, Leonie: Glennkill. Ein Schafskrimi. München 2005.


[1] Leider hat uns der ominöse „Bibel-Code“ auch gelehrt, dass bei einem Text von Umfang und Vielfalt der Bibel praktisch alles zu finden ist, so man nur lange genug danach sucht.

[2] „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh 1,29)

[3] Lediglich in der Offenbarung des Johannes wird das Lamm zum mächtigen Wesen, das die sieben Siegel öffnet. Ein Widerspruch zum friedfertigen Lämmerbild vorheriger Kapitel, der auch in der katholischen Theologie für sicher interessante Diskussionen sorgt.

[4]Die Schafherde wimmelte vorbei, gefällig, wie auf dem Haidefoto. Gleich dahinter kam die Sonne strotzend raus, aber der Wind westerte noch hübsch frisch; nun, es war Sommer.“ (Schmidt 1967, 8. Hervorhebung im Original.)

[5] Dass Gast-, Wirts- und Trinkhäuser in der Regel ebenfalls nicht nach Schafen, sondern eher Ebern, Hirschen, Löwen oder Adlern benannt werden, ist sicherlich auch eine Betrachtung wert, die hervorragend durch Thomas Beckers Genderüberlegungen ergänzt werden könnte.

[6] Erstaunlich dabei scheint, dass die Herde trotz ihrer irischen Provenienz das „gälische Gemurmel“ des zweiten Schäfers im Ort nicht zu verstehen scheint (Swann 2005, 18.).

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