„Sie glauben gar nicht, welche profunde Wissenschaft die Käferei ist.“

Auf Erkundungsgang im Grenzgebiet zwischen Entomologie und Literatur.

Von Thomas Homscheid

So sehr man Skrupel haben kann, Insekten zum Gegenstand eines Festblogbeitrags zu machen, so sicher darf man sich aber sein, dass das Thema (anders als heraldisch repräsentativere und positiver belegte Beispiele aus der Fauna) noch nicht anderweitig vergeben ist. Weiterhin ermutigt das Wissen, dass der Jubilar trotz „Kompetenz in Fisch“ selbst gelegentlich auf „subtiler Jagd“ nach Schmetterlingen und Orchideen anzutreffen ist und somit der Blick für die kleinen Dinge, das ästhetische Lebewesen en miniature geschärft sein muss. Dass er sich damit in guter Gesellschaft befindet, soll im Folgenden gezeigt werden – ohne jedoch zu versprechen, dass wir es bei den optisch anmutigeren Vertretern wie dem Schmetterling bewenden lassen.

Insekten sind bereits in singulärer Form ihres Auftretens gemeinhin mindestens lästig, wenn nicht als Krankheitsüberträger gar gefährlich – auf jeden Fall aber ekelerregend, wenn beispielsweise im Essen oder im Getränk anzutreffen. In geballter Form gehören Insekteneinfälle zu den biblischen Plagen, da sie ein Devastationspotenzial entfalten können, das den Vergleich mit elementaren Naturkatastrophen wie Fluten, Vulkanausbrüchen oder extremen Dürren nicht scheuen muss. Von den zehn Plagen, die nach alttestamentarischer Überlieferung das alte Ägypten heimsuchen, erscheinen gleich drei in Form von Insekten. Zunächst sind es die Stechmücken: „Sie taten so, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.“ (2. Buch Mose, 8, 13) Diesen folgen unmittelbar (und wohl eng artverwandt) die Stechfliegen – offenbar hält die Überlieferung das Phänomen für schlimm genug, um noch einmal zwischen Mücke und Fliege zu differenzieren:

Und der Herr sprach zu Mose: Mach dich morgen früh auf und tritt vor den Pharao, wenn er hinaus ans Wasser geht, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene; wenn nicht, siehe, so will ich Stechfliegen kommen lassen über dich, deine Großen, dein Volk und dein Haus, dass die Häuser der Ägypter und das Land, auf dem sie wohnen, voller Stechfliegen werden sollen. [2. Buch Mose, 8, 16]

Drittens, aber nicht letztens, folgen die Heuschrecken, deren Wirkung zunächst weniger lästig ist am eigenen Leibe, jedoch fataler in der Folge, denn ihr Heißhunger auf alles Grüne beschert Menschen und Vieh eine Hungersnot:  „Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand über Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande wächst, alles, was der Hagel übriggelassen hat.“ (2. Buch Mose, 10, 12)

Nach diesem dreifach fatalen Entree in die Diskursgeschichte der abendländischen Zivilisation musste absehbar erscheinen, dass es nichts mehr würde zwischen Mensch und Insekt. Das Stigma des Schädlings scheint dem chitingepanzerten, vielbeinigen und beflügelten Krabbelzeug unauslöschlich ins Stammbuch geschrieben, nachdem es sich von einem strafenden Gott so hat instrumentalisieren lassen.

Da nimmt es kaum Wunder, dass die Hemmschwelle zur Tötung von Insekten selbst unter bekennenden Tierfreunden und Pazifisten so niedrig liegen dürfte, wie bei keinem anderen Lebewesen – sie ist schon ein automatischer Reflex und bedarf keiner besonderen Rechtfertigung. Es existiert sogar eine regelrechte Industrie der auf Insekten spezialisierten Schädlingsbekämpfung, die in jedem wohlsortierten Baumarkt ganze Regalmeter füllt – ebenso wie Hunde und Katzen (des Menschen beste Freunde) darauf vertrauen dürfen, dass Supermärkte eine breite Palette an Spezialnahrung für sie bereithalten, mit deren Qualität und Nährstoffgehalt sich so manches Klebefleisch oder Analogkäseprodukt in des Menschen Kühlschrank keinesfalls messen kann – nicht repräsentative Stichproben, die der Autor in unterschiedlichen Märkten durchführte, ergaben, dass das Angebot an Tiernahrung gemessen an dem Angebot an Babynahrung nicht nur reichhaltiger, laufstrategisch besser positioniert und optisch ansprechender gestaltet, sondern auch preislich fast durchweg hochwertiger ist.

Wie konnte es so weit kommen und wie lässt sich diese Entwicklung in der Literatur verfolgen? Ein Beispiel für das Vorkommnis von Insekten in der Literatur dürfte sich besonders tief in das populäre Gedächtnis der Moderne eingegraben haben: Der böse Streich von Wilhelm Buschs Lausbubenduo Max und Moritz mit dem gutmütigen Zipfelmützenträger Onkel Fritz, der nächtens ungebetenen Besuch von Maikäfern im Bett bekommt und sich der Plage nur mit brachialen Mitteln zu entledigen weiß: „Onkel Fritz in seiner Not / Haut und trampelt alles tot.“ (Busch 1982, 193)

Es gehört zu den offenkundigen pädagogischen Nährwerten des Kinderreims, dass erstens die Intrusion der Nachtruhe zu unterlassen ist (jedes Kind möge sich stets daran halten) und zweitens die Welt häuslicher Reinlichkeit und die Welt des animalischen Chaos strikt zu trennen sind. Die Konsequenz des Totschlagens ist das probate Mittel zur Wiederherstellung der Ordnung und die Urheber des Streichs, auch wenn er noch vergleichsweise harmlos ist, ereilt der Tod in Gestalt der Kornmühle, in die sie geworfen werden, um anschließend „fein geschroten und in Stücken“ (Busch 1982, 200) von den Hühnern des Müllers verzehrt zu werden (womit sich der Kreis zu den ersten beiden Streichen schließt, in denen es bekanntermaßen um die Tötung, den Raub und den Verzehr von Witwe Boltes Federvieh geht.).

Gehört das Tier im allgemeinen nur in unterentwickelten oder besonders dekadenten Gesellschaften in die Intimsphäre des Menschen – es gehört zu den Denkwürdigkeiten des Jahres 2012, dass der deutsche Gesetzgeber in der jüngsten Novelle des Tierschutzgesetzes auf Sodomie erstmals eigens eine Strafe von bis zu 25.000 Euro ansetzt (strafbar war der sexuelle Umgang mit Tieren vorher nur, wenn dem Tier dabei Schaden zugefügt wurde) – so gehören innerhalb des Tierreichs wohl die Insekten (neben Fröschen und dergleichen amphibischen Wesen – auch diese übrigens eine der zehn Plagen des Alten Testaments) wohl zu den am wenigsten präferierten Bettgenossen.

Nicht von ungefähr gehört die Intimität mit dem Insekt zum Repertoire des Horrors, ja sogar zu den konstitutiven Elementen dieses Genres – und diese Intimität ist mit der Verwandlung in ein Insekt, sei es Spinne oder Käfer, auf das Schrecklichste vollzogen. In der biedermeierlichen Schauernovelle Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf aus dem Jahr 1842 erwächst eine Spinne aus der Wange der Bäuerin Christine just an der Stelle, auf die sie der Teufel geküsst hat. Der satanische „Herr der Fliegen“ gebietet nur über das unedle Geschmeiß, dies aber zu aller Menschen Schrecken, denn schließlich verwandelt sich die Unselige selbst in eine Spinne – zur Strafe, da sie dem Teufel nicht wie versprochen ein ungetauftes Kind überließ:

[…] vom geweihten Wasser berührt, schrumpft mit entsetzlichem Zischen Christine zusammen wie Wolle im Feuer, wie Kalch im Wasser, schrumpft zischend, flammensprühend zusammen bis auf die schwarze, hochaufgeschwollene, grauenvolle Spinne in ihrem Gesichte, schrumpft mit dieser zusammen, zischt in diese hinein, und sitzt nun giftstrotzend, trotzig mitten auf dem Kinde und sprüht aus ihren Augen zornige Blicke dem Priester entgegen. [Gotthelf 1992, 78 f.]

Die Spinne und ihre Brut bringen als Abgesandte der Hölle Tod und Verderben über das Dorf und können nur unter größten Opfern vorübergehend eingesperrt werden, bis das Dorf nach einigen Jahrhunderten wieder in Gottlosigkeit verfällt und es abermals Zeit wird für eine Dezimierung der Unzüchtigen.

Muss in Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra der Verkünder von Gottes Tod auf dem Weg zum Übermenschen noch den „Ameisen-Kribbelkram“ (Nietzsche 1999, 358) der menschlichen Mittelmäßigkeit überwinden, so hätte der Dadaismus mit seiner anarchistischen Verve keinen größeren (aber auch keinen diskursgeschichtlich logischeren) Frevel ersinnen können als die Verwandlung Gottes höchstselbst in ein obszönes, sich in jeder Hinsicht selbst genügendes Insekt:

Laßt uns den Gottesdienst des Insekts aufrichten!
Lasset uns einen Gott anbeten, der Augen hat, die wie Rubine stechen!
Der Flügel hat, voll hieratisch zuckender Aufregungen frühgotischer Fenster.
Und einen roten Leib.
Seine Beine sind lang wie die Lotfäden, die von den Schiffen herunterhängen
In die finsteren Meere. Sein Leib ist errichtet in der obszönen Gelenkigkeit
Der Seiltänzer, Akrobaten und Kabarettistinnen. Wenn ihn Wollust verkrampft,
Vermag er den eigenen Stachel zu lecken. [Ball 2007, 31]

Auch in der aufgeklärten, entgötterten Moderne gehört die Verwandlung zum Insekt, wie in Franz Kafkas berühmt gewordener Erzählung, zu den wirkungsmächtigsten aller denkbaren Agonien – und dass man nicht weiß, wer einem für welches Vergehen derlei verstörende Bestrafung antut, trägt zum Schrecken nur noch zusätzlich bei:

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen. [Kafka 2003, 23]

Zum Insekt zu werden ist weitaus schlimmer als herkömmliche Horrorszenarien, die etwa eine Verwandlung zum Vampir, Gespenst oder anderer übersinnlicher Gestalten in Menschenform vorsehen, da eben das Menschliche in Physiognomie und Kommunikationsapparaten komplett aufgegeben wird. Sind Vampire und andere zwielichtige Transfigurationsformen des Horrors noch Chiffren geheimer Lüste und Begierden, so ist die Verwandlung zum Insekt nurmehr Zeugnis eines hoffnungslosen Selbstekels ohne Aussicht auf irgendwelche Stimulanz.

Letztlich steht das Insekt, die Made, die Fliege, das Gewürm für die Vergänglichkeit schlechthin, sieht doch das irdische Schicksal des Menschen unweigerlich dessen Ende als Fraß der Würmer vor. Dennoch sind Lust und Vergänglichkeit untrennbar miteinander verknüpft. Die plastische Bildsprache des Mittelalters kennt die Figur der Frau Welt als Allegorie der weltlichen Sinnesfreuden: Von vorne ist die Figur voll betörendem Liebreiz und Vitalität, jedoch von hinten betrachtet ist sie übersät mit Ungeziefer, Maden und Insekten, die ihr faules Fleisch durchbohren und zerfressen.

Der Mensch und alles Weltliche fällt über kurz oder lang dem Ungeziefer zum Opfer, so die unangenehme Botschaft der Allegorie – ein Affront für den eitlen Inhaber des Spitzenplatzes der Nahrungspyramide. Jeglicher Versuch einer „Umkehr des Fraßverhältnisses“ (so würde es wohl Peter Sloterdijk formulieren) ist jedoch zum Scheitern verurteilt: Jüngst wusste die Presse von einem 32jährigen Amerikaner zu berichten, der nach einem Wettbewerb des Kakerlaken-Essens (den er natürlich als Champion gewann) plötzlich tot zusammenbrach – ein tragischer Held im Sport der postmodernen Ekelüberwindung. Der Nachrichtendienst unterließ es sogar nicht, dem Leser mitzuteilen, die verspeisten Kakerlaken entstammten einer biologisch einwandfreien Züchtung zum Zwecke der Verfütterung. Es ist aber wohl mehr Nüchternheit als Sarkasmus in der Feststellung, dass die eigentlichen Gewinner des Fraßwettbewerbs nach der Endauszählung die Insekten bleiben.

In einer Kulturgeschichte des Ekels dürfte neben dem kulinarischen Ekel auch der Erkenntnisekel nicht fehlen, denn nicht nur für Friedrich Nietzsche, sondern auf ihn sich stützend auch Thomas Mann kondensiert sich die ultimative Wesensschau der Dinge in dem Dualismus von „Komik und Elend“ (Mann 1991, 292). Die Einsicht in das Sein alles Weltlichen, in das schöne Trugbild, hinter dem sich das Ekelerregende verbirgt, ruft den Ekel an der Erkenntnis schlechthin auf den Plan. Insekten werden dabei zu einem Katalysator des Realen, des Objektiven und Nüchternen in der Welt- und Selbstbetrachtung. Nichts außer der unmittelbaren körperlichen Demütigung durch Hunger, Durst oder Schmerz ist auf solch unästhetische, desillusionierende und brutal-faktische Weise real wie die Existenz von Insekten – gerade weil sie sich in ihrer Kleinheit dem flüchtigen Blick entziehen und gerade weil auch ihr zufälliges Entdecktwerden sie ihren Weg unbeirrt weiter kreuchen und krabbeln lässt. Wenn es nicht gelingt, dem Insekt eine den Ekel aufwiegende Eigenästhetik nachzuweisen, bleibt es eine doppelte Beleidigung, erstens für den guten Geschmack und zweitens für den wissenschaftlich denkenden Forschergeist, da es zumeist ungefragt auftritt – oder, im Falle seiner Entdeckung, die menschliche Freude über seine Kategorisierung und Benennung in biologischen Taxonomiewerken nicht recht teilen will, sondern noch als Gefangener im Glase weiter seine „Tragikkomödien der Kühnheit“ (Ball 2007, 31) aufführt. Selbst als Ausstellungsobjekt macht das Insekt keine sonderlich publikumswirksame Figur – drängen sich vor dem Mammutskelett im naturkundlichen Museum die staunenden Massen, so sind die Vitrinen der aufgespießten Insekten einem raren Partikularinteresse vorbehalten.

Umso interessanter scheint ein Blick auf diejenigen unter den Kulturschaffenden, die sich dennoch den undankbaren Aufgaben der Entomologie widmen – auch auf die Gefahr hin, sich Anwandlungen von Komik und Ekel auszusetzen. Dass dies nicht ohne ein gewisses Maß an (Selbst-)Ironie geschehen kann, führt schon Nikolai Gogol vor Augen in dem Roman Die toten Seelen oder Die Abenteuer Tschitschikows, in dem er den Gutsbesitzer Manilow seinen tumben Sohn ob seines Interesses an Insekten loben lässt:

„Du bist ein kluges Kind, Herzchen!“, sagte darauf Tschitschikow. „Sagen Sie aber …“ fuhr er fort, sich mit einigem Erstaunen an Manilow wendend: „In so jungen Jahren schon solche Kenntnisse! Ich muß Ihnen sagen, das Kind verspricht außerordentliche Fähigkeiten!“
„Oh, Sie kennen ihn noch nicht!“ entgegnete Manilow. „Er hat außerordentlich viel Geist. Der jüngere, Alkides, ist zwar nicht so schnell, aber wenn er irgendwo ein Käferchen oder dergleichen bemerkt, so leuchten seine Augen gleich auf; er läuft dem Insekt nach und wendet ihm seine ganze Aufmerksamkeit zu. Ich will aus ihm einen Diplomaten machen.“ [Gogol 2012, 24]

Inwieweit ein entomologisches Interesse und ein der Miniaturfauna geltender Jagdinstinkt für eine Verwendung im diplomatischen Dienst prädestinieren, ob es als ein Karrieresprungbrett gelten möge in einer Welt kleingedruckter Paragraphen, protokollarischer Petitessen und auf Nuancen geeichter Spezialrhetorik, kann an dieser Stelle nicht erschöpfend erörtert werden.  Bei näherer Betrachtung erscheinen käferkundliche Neigungen wohl als eine Schlüsselqualifikation für eine Vielzahl an Berufsfeldern – jegliches buchhalterisches Talent etwa scheint mit dem entomologischen geradezu zwangsläufig kongruent zu sein. Was jedoch nur auf den zweiten Blick zusammengeht, ist das literarische Fach und das Insektoide, obgleich der Volksmund den Schriftgelehrten seit jeher als Bücherwurm zu schmähen wusste und mittels des bekannten Bienengleichnisses schon Lukrez und Horaz, besonders aber Petrarca, den Poeten bildlich in die Nähe der emsig sammelnden Biene rückten, was im Zusammenhang mit der Diskussion um Originalität und imitatio ein fragwürdiges Licht auf den aus unterschiedlichsten Blüten zusammengeklaubten Honig der Literatur wirft. Die Emsigkeit des Sammelns ist es offenbar, die selbst die unterschiedlichsten Welten zusammenschmiedet, wie auch Theodor Fontane von seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg berichtet: „Gewiß. Die Herren von der Feder glauben immer, daß sich die Welt bloß aus Autographen- und, wenn es hoch kommt, aus Kupferstichsammlern zusammensetzt. Sie glauben gar nicht, was Alles gesammelt wird.“ (Fontane 1967, 114)

Sogleich lässt ihn Fontane auch in Erscheinung treten, den subtilen Jäger, den Käfersammler aus wissenschaftlichem Antrieb, der schon beinahe selbst Anspruch darauf erheben kann, eine eigene Gattung im menschlichen Daseinsspektrum zu eröffnen, innerhalb derer es wohlausgestattete Musterexemplare gibt:

In diesem Augenblick, als ob uns der Beweis, „was alles gesammelt würde“, auf der Stelle geführt werden sollte, trat aus einem wilden Elsbuschbosquet eine sonnenverbrannte Gestalt hervor, deren Kostüm (eine Art Jagdtasche, aus der drei oder vier aufrecht stehende Zigarrenkisten hervorragten; dazu ein Stock mit flatterndem Gazebeutel) keinen Zweifel darüber lassen konnte, welcher Kategorie von Sammlern er zugehörte. Es war ein Musterexemplar.
Er trat mit rascher Wendung an uns heran, machte mit seinem Kescherstock eine Bewegung wie ein Tambourmajor, wenn die Musik aufhören oder wieder anfangen soll, und sagte dann im Berliner Dialekt: „Erlauben Sie, daß ich mich Ihnen vorstelle, mein Name ist Lampe, Kalittenjäger.“ [Fontane 1967, 114]

Fast kann man darüber enttäuscht sein, dass nach diesem ironiedurchtränkten Aufflackern des Käfersammlers in der Literatur der wohl berühmteste aller realen literarischen Entomologen (der als Grenzgänger zwischen den Disziplinen auf beiden Feldern seine Meriten erwarb) die humoristische Anlage der literarischen Figur nicht real aufgreift, sondern seinem Interesse mit fast staatstragendem Ernst nachgeht. Gemeint ist nicht der naturwissenschaftlich so vielseitig interessierte Geheimrat Goethe, der während seiner Italienreise den Blick nicht nur an Fassaden empor, sondern auch gen Boden richtet und am 20. April 1787 im sizilianischen Segesta notiert: „Insekten lassen sich auch sehen. In Palermo hatte ich nur Gewürm bemerkt, Eidechsen, Blutegel, Schnecken, nicht schöner gefärbt als unsere, ja nur grau.“ (Goethe 1956, 320)

Die Rede ist natürlich vom Autor der Stahlgewitter, nach dem immerhin fünf Käfer, zwei Schmetterlinge und ein Sporentierchen benannt sind, unter anderem die Cicindela juengeriana, Pyralis juengeri und Earias juengeriana. Seit 1985 wird gar alle drei Jahre ein Ernst-Jünger-Preis für Entomologie verliehen.

Es wäre vermessen, Jüngers Verdienste im Spannungsfeld von Literatur und Entomologie in diesem Rahmen erschöpfend beschreiben zu wollen, wir müssen es bei einer Skizze bewenden lassen, denn auch das Klitzekleine wird in jahrzehntelanger akribischer Arbeit übergroß: Angesichts der auf weitschweifenden Reisen zusammengetragenen über 40.000 Käfer im inzwischen sanft renovierten Jünger-Haus in Wilflingen ließe sich trefflich darüber psychologisieren, welche Abgründe nekrophiler Leidenschaften den Weltkriegsveteran dazu brachten, ein wahres Heer von größtenteils selbsterlegten Insektenleichen um sich zu scharen (ein eigenartiger Todeskult und doch zugleich eine ausufernde Feier der skurrilen Vielfalt der schöpferischen Natur). Wir wollen uns hier jedoch konzentrieren auf die Synapse zwischen Entomophilie und Bibliophilie und dem „missing link“ zwischen Käferei und dem Literarischen nachspüren. Die einschlägige Forschung bemühte sich dabei sogar, entomophile Aspekte in Jüngers Werk zum poetologischen Strukturprinzip zu stilisieren (vgl. Martus 2011, 119), was sich wohl in der Tat nicht nur an dem verschroben-utopischen Roman Gläserne Bienen von 1957 zeigen lässt, jedoch immer die Gefahr in sich birgt, es als germanistischer Sammler von Diskursfetzen auf unfreiwillige Weise der Komik eines Kalittenjägers fontanesker Prägung gleichzutun. Halten wir uns also an die weniger ästhetisch überformten Selbstaussagen Jüngers, etwa in den durchaus aufschlussreichen autobiographisch geprägten Werken wie Subtile Jagden oder auch das diaristische Mammutprojekt Siebzig verweht, ein in der Forschung generell bislang wenig beachtetes Tagebuch, das Jünger seit seinem 70. Geburtstag 1965 über mehr als drei Jahrzehnte führte und das stolze fünf Bände füllt.

Dabei fällt zunächst auf, dass von seinen beiden großen Leidenschaften die Käferkunde die erste war (als Mann der Feder verstand sich Jünger erst viel später und das auch nie im bürgerlichen Sinn) und somit der 1895 in einen naturwissenschaftlich geprägten Haushalt hineingeborene Jünger (dessen Vater als Chemiker mehr als nur laienhafte Kenntnisse der botanischen Taxonomie besaß) durchaus als Kind seiner Zeit auftritt, nämlich des 19. Jahrhunderts, in dem der positivistische Glaube an die Ergründbarkeit aller natürlichen Zusammenhänge noch ungebrochener war. So kann der junge Naturforscher bei einem winterlichen Streifzug im Steinhuder Meer seine Jagdtechniken perfektionieren und dabei vom Eifer und Stolz des Wissenschaftlers kosten, dem die Desillusionierungen der post-histoire noch nicht die Freude am Entdecken verdorben haben:

Wir wußten nicht, daß es Schlupfwinkel gibt, die der scharfe Frost erst zugänglich macht. Zu ihnen zählen, um ein Beispiel zu nennen, die Schilfgürtel der großen Seen, an denen das Eis besonders lang brüchig bleibt. Wenn es zugänglich wird, kann man von dort einen Vorrat von dürrem Rohr eintragen. Zu Hause blättert man die gebräunten Stengel wie Papyri auf und wird dann durch den Anblick bunter Coccinellen und anderer Raritäten nicht minder erfreut als ein enragierter Ägyptologe durch den Hieroglyphentext. [Jünger 1980, 23]

Dass Jünger hier im Zusammenhang seiner jugendlichen Erkundungen vergleichend auf das Textuelle zu sprechen kommt, darf als vielsagendes Motiv gelten, denn der Gedanke einer Lesbarkeit der Welt, die Idee der Entzifferbarkeit einer Handschrift der Natur für das entsprechend geschulte Auge findet sich bei ihm in einer Häufung und in einer Direktheit, dass sie für sein ästhetisches Empfinden als grundlegend gelten kann und seinen Rezipienten vor die Wahl stellt, ob er sich nun seiner eigenen ignoranten Blindheit schämen soll oder ob er die allzu schlichten Übertragungen von Form und Inhalt mit dem wissenschaftlichen Scheuklappenblick des 21. Jahrhunderts als esoterisches Allbeseeltheitsgefasel abtun soll:

Es gibt ein Schriftbild der Natur; das in der Betrachtung seiner feinsten Züge geübte Auge erkennt in ihnen die Charaktere eines Weltteils, einer Insel, einer Alpenkette, so wie der Kundige die Eigenart des Menschen aus seiner Handschrift zu deuten weiß. [Jünger 1980, 32]

In den folgenden Zeilen ergeht sich Jünger über die Schönheit der Ornitoptheren, einer besonders farbenprächtigen und schmuckvollen Schmetterlingsart aus Neuguinea, die bei ihm Gedanken an Paradiesvögel hervorrufen. Dass aber mehr als nur die Begeisterung für die fragile Ästhetik schöner bunter Tierchen in dieser Handschriftenkunde der Natur zu finden ist, gerät dem Jäger dabei aber nie aus dem Blick. Die eigentliche Trophäe ist nicht das kundige Lesen, sondern das eigene sich Einschreiben in den Kanon des Wissens um die Dinge der Welt, und wenn es auch nur die kleinsten sind – der Begriff der Autorschaft bekommt dadurch eine ambivalente Dimension:

Auch die Beschreibung gehört zur Jagd. Sie krönt sich in der Benennung, die einer Handauflegung gleicht. Ein neuer Name wird in Linnés großes Jagdbuch eingetragen und mit dem eigenen verknüpft. Er bleibt dort als Trophäe, solange das System besteht. […] Höchst ungern läßt der Subtile Jäger sich die Autorschaft bestreiten; die Verleihung von Namen ist sein Regal, sein Waidrecht, um das er, ohne es zu merken, auf absonderliche und oft unduldsame Weise kämpft. [Jünger 1980, 29]

Der wahre Autor bleibt allerdings die Natur, deren sorgsam chiffrierter Text sich insektenflügelweise mitteilt:

Das Studium der Insekten hat in meinem Leben viel Zeit verschlungen – dergleichen muß man aber als Turnierplatz sehen, auf dem man sich in feinsten Unterscheidungskünsten übt. Nach vierzig Jahren liest man auf den Flügeldecken Texte wie ein Chinese, der hunderttausend Ideogramme kennt. [Jünger 1979, 487]

Die Frage bleibt dabei, was es eigentlich zu lesen gibt, was denn drinsteht in dem allumfassenden Text, der sich auch auf die kleinsten Repräsentanten der Schöpfung eingeschrieben hat. Welche Herleitungen, welche Übertragungen bieten sich dem kundigen „Leser“ von der Entomologie auf andere Bereiche des Daseins an? Der Erkenntnisekel der offenkundig sichtbaren und menschlich überformten Welt kanalisiert den Blick offenbar in Richtung des Mikrokosmos einer anderen, besseren, mutmaßlich kleineren aber de facto größeren und reicheren Welt:

Die Erde scheint kleiner zu werden im Maß, in dem die Technik wächst. Sie ist in Stunden zu umfliegen und bietet bei jeder Landung die gleichen Bilder dar. Der Entomolog sucht dieser Verödung zu entfliehen, indem er sich den kleinen Dingen zuwendet, von denen das Sprichwort rühmt, daß die Natur in ihnen am größten sei. Auf diese Weise vergrößert er die Welt. [Jünger 2003, 419]

Unübersehbar scheint dabei, dass die Käferkunde als Welt im Kleinen auch eine gewisse gesellschaftskritische, gar politische Dimension hat: Denkt man sich Insekten als staatenbildende Gemeinschaften mit überaus effizienter Aufgabenteilung, strenger hierarchischer Ordnung und sogar eigenen Formen der Architektur mit ungeheuren Dimensionen im Verhältnis zur Größe des Einzelnen, so muss die menschliche Staatskunst samt ihrer ästhetischen Zeichen, besonders wenn sie eine demokratisch gewählte Majorität und damit ihre eigene Mediokrität inthronisiert, einem nicht in demokratischer Denkweise verwurzelten Geist geradezu wie ein widernatürlicher Fehlgriff erscheinen – der Irrweg eines von der Natur benachteiligten Mängelwesens, das zusätzlich zu seinen zweifelhaften Anlagen noch von der Seuche eines harmlosen Gutmenschentums befallen ist. Ernst Jünger (ein Verweigerer des Hitlergrußes zu Zeiten als dies riskant war) schien das Schwimmen gegen den Strom des bundesrepublikanischen Zeitgeistes keinerlei Mühe mehr wert, denn diese Ströme seien doch nur „Pißrinnen“ (Jünger 1998, 193). Der Gedanke, dass der Mensch im Vergleich mit dem Insekt das weniger perfekte Produkt der Schöpfung ist, findet sich schon bei Herder in seiner Abhandlung über den Ursprung der Sprache:

Lücken und Mängel können doch nicht der Charakter seiner Gattung sein: oder die Natur war gegen ihn die härteste Stiefmutter, da sie gegen jedes Insekt die liebreichste Mutter war. Jedem Insekt gab sie, was und wieviel es brauchte: Sinne zu Vorstellungen und Vorstellungen in Triebe gediegen, Organe zur Sprache, soviel es bedurfte, und Organe, diese Sprache zu verstehen. Bei dem Menschen ist alles in dem größten Mißverhältnis – Sinne und Bedürfnisse, Kräfte und Kreis der Würksamkeit, der auf ihn wartet, seine Organe und seine Sprache. [Herder 1985, 715]

Ist somit die Entomologie in ihrer philosophisch-textwissenschaftlichen Darreichung als Weltentschlüsselungsansatz nicht in erster Linie eine Form der Aufarbeitung und der Selbsttherapie eines in seiner Eitelkeit verletzten Wesens, das seiner Position als Krone der Schöpfung auch dadurch noch Nachdruck verleihen muss, dass es andere Exemplare ebendieser Schöpfung entdeckt, benennt und entziffert? Dass sich hieran aber noch weniger Abgründiges offenbart als in der Zwanghaftigkeit des Sammelns solcher Objekte, gab auch Ernst Jünger offen zu – nicht ohne jedoch den Kreis menschlicher Narrheiten gleichsam wieder auf alle übrigen Interessensgebiete auszuweiten:

Man tut überhaupt gut, an eigene Schwächen zu denken, wenn man von solchen Vorlieben hört. Der eine gerät über eine vom Grünspan zerfressene Münze in Entzücken, der andere über einen Urnenscherben, der dritte über einen Heuschreck aus Sansibar. Jeder nimmt eine winzige Facette am Stein der Weisen wahr. Doch allen gemeinsam ist das Licht, das aufglänzt, und die Lust, mit der es wahrgenommen wird. Der Anblick erinnert an eine groteske Gruppe von Astronomen, die wenig voneinander wissen, obwohl die Perspektive auf denselben Stern gerichtet ist. [Jünger 1980, 23]

Fast kann es neidisch machen, dieses weihevolle, naturmythisch-pseudoreligiös inspirierte Pathos, mit dem Jünger noch die Universalität der Natur, das glänzende Licht des Wissens und den Stein der Weisen beschwören konnte (und sich selbst freilich als einen Hohepriester dieses lustvollen, skripturalen Kults). Schon seinen Zeitgenossen fiel der Glaube an diese lichterfüllte Allgesamtheit ungleich schwerer: Gottfried Benn, als Arzt dem kalten Blick des partikularistischen naturwissenschaftlichen Denkens verpflichtet, hatte einst Ernst Jünger zum Diner geladen. Jünger bemühte sich recht hartnäckig um den Kontakt mit dem Autor der Morgue-Gedichte (obwohl dieser keine Käfer sammelte) und Benn war ziemlich ratlos, was er dem weltgewandten Gourmet in der Bescheidenheit seiner Berliner Wohnung servieren könne – es gab schließlich Garnelen in Mayonnaise (die wohl nur der entomologisch Unkundige als Insekten des Meeres bezeichnen würde). Obwohl sich Benn im Nachgang für die Qualitäten des dazu gereichten Weins entschuldigt und sich in der Folge ein wenn auch schmaler, so doch herzlich-wohlwollender Briefwechsel entwickelt – in dem Jünger seinen Berliner Bekannten gar mit „Kamerad Benn“ (Jünger 2006, 40) anredet –, wiederholt sich die Begegnung zwischen den beiden älteren Herren nicht. Da leider keine genauen Inhalte des Gesprächs überliefert sind, darf man wohl mutmaßen, dass der gealterte Nihilist Benn seinen scheinbar immer jungen, käferbegeisterten Gast mit seiner spöttischen Skepsis gegenüber der Jagd und der Existenz einer enzyklopädischen, erleuchtenden Weltuniversalität desavouiert hat, wie sie etwa in dem Gedicht Fürst Kraft zum Ausdruck kommt, von dem hier die letzte Strophe zitiert ist:

So schuf er für das Ganze
und hat noch hochbetagt
im Bergrevier der Tatra
die flinke Gemse gejagt,
drum ruft ihm über die Bahre
neben der Industrie
alles Schöne, Gute, Wahre
ein letztes Halali. [Benn 1960, 93]

Literatur:

Ball, Hugo: Das Insekt. In: Ders.: Sämtliche Werke und Briefe. Band 1: Gedichte. Göttingen 2007, S. 31-32.

Benn, Gottfried: Fürst Kraft. In: Ders.: Gesammelte Werke in acht Bänden. Band 1. Gedichte. Hg. von Dieter Wellershoff. Wiesbaden 1960.

Busch, Wilhelm: Max und Moritz. In: Das große Wilhelm-Busch-Lesebuch. München 1982, S. 193.

Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Dritter Teil: Havelland. In: Ders.: Sämtliche Werke. Zweiter Band. Hg. von Walter Keitel. München 1967.

Goethe, Johann Wolfgang von: Tagebuch der Italienischen Reise. In: Ders.: Gesamtausgabe der Werke und Schriften in 22 Bänden. Elfter Band: Tagebücher, Band 1 1770-1810. Hg. von Gerhart Baumann. Stuttgart 1956.

Gogol, Nikolai: Die toten Seelen oder Die Abenteuer Tschitschikows. Norderstedt 2012.

Gotthelf, Jeremias: Die schwarze Spinne. Stuttgart 1992.

Herder, Johann Gottfried: Abhandlung über den Ursprung der Sprache. In: Ders.: Werke in zehn Bänden. Hg. von Martin Bollacher. Band 1: Frühe Schriften 1764-1772. Frankfurt a.M. 1985.

Jünger, Ernst: Kaukasische Aufzeichnungen. In: Ders.: Sämtliche Werke. Band 2. Tagebücher II. Strahlungen I. Stuttgart 1979, S. 40-492.

Jünger, Ernst: Subtile Jagden. In: Ders.: Sämtliche Werke. Zweite Abteilung, Essays IV. Band 10. Stuttgart 1980, S. 8-278.

Jünger, Ernst: Siebzig verweht. Band V. Stuttgart 1998.

Jünger, Ernst: ‚Auf subtiler Jagd‘. Zu einer Plastik von Gerold Jäggle. In: Ders.: Sämtliche Werke. Band 22. Vierter Supplement-Band. Stuttgart 2003, S. 419.

Jünger, Ernst: Nachricht aus Paris an Gottfried Benn vom 20.6.1952. In: Gottfried Benn – Ernst Jünger. Briefwechsel 1949-1956. Hg. von Holger Hof. Stuttgart 2006.

Kafka, Franz: Die Verwandlung. In: Ders.: Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte. Hg. von Roland Reuß und Peter Staengle. Frankfurt a.M. u. Basel 2003, S. 23-91.

Mann, Thomas: Tonio Kröger. In: Ders.: Gesammelte Werke in Einzelbänden. Frankfurter Ausgabe. Band 4: Frühe Erzählungen. Hg. von Peter de Mendelssohn. Frankfurt/Main: Fischer Verlag, 1981.

Martus, Steffen: Ernst Jünger. Stuttgart 2011.

Das Zweite Buch Mose, 8 und 10. In: Die Bibel oder die Heilige Schrift des Alten und des Neuen Testaments nach der Übersetzung Martin Luthers. Stuttgart 1979, S. 83f.

Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Kritische Studienausgabe. Hg. von Giorgio Colli und Mazzino Moltinari. München 1999.

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